Kultur in Frankfurt am Main

1. Frankfurt soll als Stadt der Kultur und der Künste erhalten und ausgebaut werden

Der internationale Ruf Frankfurts als Stadt der Kunst und Kultur konnte in den letzten Jahren gefestigt und ausgebaut werden. Hier läuft man den Trends nicht hinterher, sondern setzt Maßstäbe. Deshalb will die SPD-Fraktion im Römer den „harten Standortfaktor Kreativität” stärken. Wie keine andere deutsche Stadt lebt Frankfurt den Dialog der Kulturen und nutzt das Wissen und Können, das die Menschen anderer Kulturen mit sich bringen. Seit Jahrhunderten konnten so Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst viele fruchtbare Verbindungen in unserer Stadt eingehen. Berichte über die Frankfurter Kulturszene in in- und ausländischen Zeitschriften belegen dies immer wieder Das wollen wir fortsetzen.


art-Titelbild Oktober 2005

art-Titelbild März 1990

2. Vorfahrt für kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen

Bildung ist nicht allein theoretisches Wissen und die Aneignung beruflich verwertbaren Wissens, sondern ebenso ästhetische Erfahrung, Kompetenz und Wertevermittlung. Kulturelle Bildung sollte möglichst frühzeitig beginnen und alle Kinder und Jugendlichen erreichen. Die SPD-Fraktion im Römer will deshalb die Zusammenarbeit Kulturschaffender und der Kultureinrichtungen mit Kindern und Jugendlichen verstärken. Die Kultureinrichtungen sind aufgerufen, sich noch stärker als bisher um die Vermittlung ihrer Angebote bemühen.

3. Museen: „Die Kunstwelt blickt nach Frankfurt”

Das Museumsuferwurde als international bekannte Marke für alle Frankfurter Ausstellungshäuser unabhängig von ihrer Trägerschaft weiter ausgebaut. Die Museumsufer Cardist mit mehr als 8.000 Jahreskarten bundesweiter Marktführer.

Auch die Nacht der Museenkonnte sich als qualitätsorientierte Veranstaltung der Museen mit über 40.000 zahlenden Besuchern als feste Größe im Frankfurter Kulturleben etablieren.

Die Zahl ihrer zahlenden Besucher konnten Frankfurts Museen in den vergangenen fünf Jahren um 40 Prozent steigern. I nnovative Finanzkonzepte und mehrjährige Verträge zwischen Firmen und Kulturinstitutionen haben den Museen und Ausstellungshäusern neue finanzielle Spielräume eröffnet, ohne ihre Unabhängigkeit zu gefährden.


Besuch bei dem Künstler Max Weinberg, der sein Atelier im Ostend hat.


Die beiden renommierten Maler Gilbert und George im Portikus

4. Frankfurt, die Theaterstadt

Die Bühnen Frankfurts zählten im vergangenen Jahr über eine Million Besucher. Trotz der schwierigen finanziellen Zeiten konnten Schauspiel, und Oper mit teilweise erheblich mehr Geld arbeiten als noch vor sechs Jahren. Die Frankfurter Oper setzte unter ihrem neuen Intendanten Maßstäbe und wurde zur „Oper des Jahres” gewählt Die Alte Oper konnte zum wiederholten Mal den Titel „Konzerthaus des Jahres” erringen. Das „Ensemble Modem” wurde „Ensemble des Jahres“. Das Schauspiel Frankfurt erregte national und international große Beachtung.


Diskussionsrunde im Büro der Intendantin des Schauspiel Frankfurts, Elisabeth Schweeger.


Besuch einer chinesischen Balletttruppe in Frankfurt

5. Stadt des Buches – Stadt der Literatur

Die Buchmesse konnte für Frankfurt gesichert werden. Ergänzend entstanden eine Vielzahl von Kultur- und Literaturveranstaltungen. Die SPD-Fraktion hat dazu beigetragen, das dichte Netz der städtischen Bibliotheken zu erhalten, wofür wir uns weiterhin einsetzen werden.


Während die Buchmesse läuft, werden die Bücher groß und die Menschen klein

6. Erfolgreiche Personalpolitik in allen Bereichen des Kulturlebens

Kultur lebt von den Menschen, die sie machen und sie verantworten. Durch seine Personalentscheidungen hat der frühere SPD-Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff mit großem Geschick den Generationenwechsel in den Häusern des Frankfurter Kulturlebens organisiert und risikofreudig junge Kunst-Manager nach Frankfurt geholt, deren Arbeit inzwischen auch international gewürdigt wird.


Max Hollein, Direktor der Schirn, hat mit Beginn des neuen Jahres auch die Leitung des Städels übernommen.

7. Kulturangebote für Kinder, Jugendliche und Familien

Die SPD-Fraktion im Römer hält Kulturangebote für Kinder und Jugendliche für notwendig, Deshalb wurde das Angebot für Kinder- und Jugendtheater ausgeweitet. Familien- und kinderfreundliche Angebote wie der kostenfreie Satourdayin den Museen sind ein großer Erfolg.

8. Dichtes Netz der Bürgerhäuser – höchste Förderung für Vereine und Initiativen

Fast zwei Millionen Bürgerinnen und Bürger nehmen jährlich das Angebot unserer Bürgerhäuser wahr. Damit hat Frankfurt am Main das dichteste Netz an Bürgerhäusern in der Bundesrepublik. Dies stellt ein unverzichtbares Angebot für die Vereine unserer Stadt dar.

Bei der finanziellen Förderung der Kulturarbeit der freien Künstlergruppen hält Frankfurt die Spitzenposition in der Bundesrepublik.


Schachturnier im Bürgerhaus

9. Der Zoo ist wichtig für die Frankfurts Bürger und die der Region

Frankfurts Zoo konnte mit modernen, attraktiven Gehegen wie dem Katzendschungel, den Robbenklippen, die Nebelparder- und Okapianlage seine Attraktivität steigern. Die Besucherzahlen nicht zuletzt auch aus der Region FrankfurtRheinMain sind erheblich gestiegen. Mit dem geplanten Bonoboland und dem geplanten neuen Bärenbusch wird seine Anziehungskraft weiter gesteigert werden.


Orang-Utan im Zoo

10. Geschichtskultur

Die Jahre des Faschismus, sind im Laufe der letzten Legislaturperiode thematisch in den Vordergrund gerückt: Die vielbeachtete Internetseite www.frankfurt1933-1945.de, das Besuchsprogramm für ehemalige Zwangsarbeiter, die Anne-Frank-Jugendbegegnungsstättteund die Eröffnung des Oskar- Schindler- Lemzentrums belegen den verantwortungsvollen Umgang der Stadt Frankfurt mit ihrer jüngsten Geschichte.


Internetseite Frankfurt 1944-1945


Besichtigung der Ostend-SPD in der Ausstellung „Jüdisches Leben im Ostend“ im Bunker Friedberger Anlage

11. Die Region FrankfurtRheinMain

Die Zusammenarbeit mit den 18 Gemeinden der Kulturregion FrankfurtRheinMain ist für die SPD-Fraktion wichtig. Ein Drittel der Besucher der Frankfurter Kultureinrichtungen kommen aus dem Ballungsraum FrankfurtRheinMain. Frankfurt leistet für die Region, ja für das ganze Land Hessen das, was in anderen Bundesländern„hauptstädtischer Kulturarbeit” genannt wird. Doch das Land Hessen weigert sich seit Jahrzehnten diese Funktion seiner Metropole auch finanziell anzuerkennen.


Ausstellungseröffnung in der Kunsthalle Schirn mit Kulturdezernent Hans- Bernhard Nordhoff (SPD) und Besuchern aus Frankfurt und der Region