Kommunale Gesundheitspolitik

Gesundheitsförderung

Gesundheitsförderung findet in den Kommunen statt. Sie haben wichtige Aufgaben bei der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung, insbesondere bei der Vorsorge, den Krankenhäusern, der psychiatrischen Versorgung oder der Versorgung alter Menschen. Kranke Menschen haben einen Anspruch auf gute Pflege, sie sollen ein Höchstmaß an Lebensqualität behalten und möglichst selbständig leben können. Eine gute Behandlung der Frankfurter Bevölkerung ist ein wichtiges Anliegen der Gesundheitspolitik.

Projekt Gesunde Stadt

Die Stadt Frankfurt am Main ist Gründungsmitglied des Gesunde-Städte-Netzwerkes der Bundesrepublik Deutschland seit 1989. Es ist der Zusammenschluss von mittlerweile 61 Kommunen und Kreisen. Ziel ist Gesundheitsarbeit und Gesundheitsinformation im Sinne der Ottawa-Charta der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Gesundheitsförderung bedeutet nach dieser Charta, „die Menschen zu befähigen, größeren Einfluss auf die Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit zu nehmen“. Seit 2002 ist Frankfurt am Main zudem als Kompetenzzentrum für Migration und öffentliche Gesundheit anerkannt. Das muss auch in Zukunft so bleiben!

Prävention stärken – Selbsthilfe fördern

Kranke Menschen brauchen Hilfe, aber Menschen Hilfestellung zu geben, damit sie gar nicht erst erkranken, rechtzeitig Vorsorge zu treffen, das ist mindestens ebenso entscheidend. Prävention bedeutet im Gesundheitswesen, Krankheiten vorzubeugen oder noch besser: sie zu verhüten. Eine wichtige Funktion bei der Gesundheitsvorsorge und Heilung hat das städtische Gesundheitsamt. Es muss seine gute wissenschaftliche und praktische Arbeit fortsetzen können und muss entsprechend gut ausgestattet sein.

Bei der Prävention und der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung hat das Gesundheitsamt eine wichtige Funktion, aber es müssen nicht alle Aufgaben vom städtischen Gesundheitsamt wahrgenommen werden. Überall dort, wo Tätigkeiten bereits jetzt oder auch in Zukunft besser und/oder günstiger von qualifizierten Institutionen wahrgenommen werden können, soll das auch so sein, so zum Beispiel bei der Fachstelle Prävention des Vereins Arbeits- und Erziehungshilfe (vae), der in der Sucht- und Drogenberatung seit Jahren wichtige Beratungstätigkeiten für Kindertagesstätten, Schulen, Lehrer und andere leistet.

Hilfe zur Selbsthilfe

Es ist wichtig, Eigeninitiativen zu unterstützen. Vereine, Initiativen, Selbsthilfegruppen helfen Menschen bei der Bewältigung ihrer Probleme und Krankheiten. Deshalb ist für Sozialdemokraten die Unterstützung der Selbsthilfegruppen und der Selbsthilfe-Kontaktstelle von herausragender Bedeutung, um Hilfe zur Selbsthilfe als wichtige Säule der kommunalen Gesundheitspolitik bestehen zu lassen.

Es ist wichtig, Eigeninitiativen zu unterstützen. Vereine, Initiativen, Selbsthilfegruppen helfen Menschen bei der Bewältigung ihrer Probleme und Krankheiten. Deshalb ist für Sozialdemokraten die Unterstützung der Selbsthilfegruppen und der Selbsthilfe-Kontaktstelle von herausragender Bedeutung, um Hilfe zur Selbsthilfe als wichtige Säule der kommunalen Gesundheitspolitik bestehen zu lassen.

Es ist wichtig, Eigeninitiativen zu unterstützen. Vereine, Initiativen, Selbsthilfegruppen helfen den Menschen bei der Bewältigung ihrer Probleme und Krankheiten. Deshalb ist für Sozialdemokraten die Unterstützung der Selbsthilfegruppen und der Selbsthilfe-Kontaktstelle von herausragender Bedeutung, um Hilfe zur Selbsthilfe als wichtige Säule der kommunalen Gesundheitspolitik bestehen zu lassen.

Gesundheitserziehung und Gesundheitsaufklärung

Gesundheitserziehung und Gesundheitsaufklärung sind bereits bei Kindern dringend erforderlich. Durch den jugendärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes, der an Frankfurter Schulen für die Schulgesundheitspflege zuständig ist, werden alle Kinder in der ersten und teilweise auch in der vierten Klasse untersucht und medizinisch beraten. Es ist wichtig, dass alle Kinder, unabhängig ihrer sozialen Herkunft, für die Früherkennung von Krankheiten und beim Impfschutz, Zugang zu diesen Angeboten haben. Bewegungsmangel und Fehlernährung führen heute häufig schon bei Kindern zu einer Zunahme schwerer Krankheitsbilder,. Deshalb ist es für Sozialdemokraten wichtig, Initiativen zur Ernährung und Bewegung zu unterstützen, diese Angebote mit Kindertagesstätten, Schulen und Horten zu vernetzen und den Schul- und Freizeitsport für Kinder nachhaltig zu fördern. Das Gesundheitsamt bietet zahlreiche Projekte zu gesunder Ernährung und Bewegungsförderung für Kinder und Jugendliche an. Das ist eine wichtige Zukunftsinvestition.

Psychiatrische Versorgung sichern

Sozialdemokraten fordern die Weiterentwicklung der sozialpsychiatrischen Versorgung der Frankfurter Bevölkerung . Sie soll wohnortnah, selbstbestimmt und so lange wie möglich ambulant durchgeführt werden. Ambulante Hilfe hat immer Vorrang vor stationärer Hilfe. Ganz besonders ist Wert auf die Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher sowie von Seniorinnen und Senioren zu legen.

Versorgung älterer Menschen muss ausgebaut werden

Für die wachsende Zahl älterer Menschen – auch vieler Migranten – müssen in den Kliniken dringend geriatrische Abteilungen eingerichtet und ausgebaut werden. Die bisher noch bestehende Versorgungslücke im Frankfurter Süden ist dringend zu schließen. Es müssen vermehrt gut ausgestattete Tages- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen vorgehalten werden. Alte Menschen sollen so lange wie möglich in ihrer eigenen Wohnung leben und wenn nötig, dort betreut werden können.

Bis vor einigen Jahren waren in Frankfurter Altenhilfeeinrichtungen die Angebote nur auf die Bedürfnisse und Wünsche deutscher Seniorinnen und Senioren ausgerichtet. Inzwischen ist anerkannt, dass eine interkulturelle Öffnung der Pflegedienste dringend notwendig ist.

Krankenhäuser müssen beste Versorgung bieten

Die Stadt Frankfurt am Main ist zuständig für die Städtischen Kliniken in Höchst und die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist mit beiden Krankenhäusern Nordwestkrankenhaus und Hospital zum heiligen Geist. Alle anderen Kliniken sind unter der Leitung freigemeinnütziger oder kirchlicher Träger.

Die Städtischen Kliniken Frankfurt am Main – Höchst sind für die Versorgung der Frankfurter Bevölkerung und der Menschen in der Region unverzichtbar. Sie sind ein Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe und stehen vor einer großen Aufgabe, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sowohl auf medizinisch höchstem Niveau als auch wirtschaftlich zu arbeiten. Die Frankfurter SPD hat der Umwandlung der Kliniken in eine GmbH zugestimmt, bei der die Stadt Frankfurt am Main alleiniger Gesellschafter bleiben soll.

Die Kliniken können nur standhalten, wenn neben der ausgezeichneten medizinischen Versorgung auch die Unterbringung der Patienten bestmöglich ist. Dafür benötigen die Städtischen Kliniken Höchst ein neues Bettenhaus. Dafür ist eine Investitionssumme von etwa 100 Millionen Euro notwendig.. Zur Zeit wird diskutiert, ob der Bau dieses Bettenhauses durch „Public Private Partnership“ (PPP) finanziert werden kann.


Die SPD-Stadtverordnete Dr. Renate Wolter-Brandecker, die dem Gesundheitsausschuss der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung angehört, informierte sich am Tag der offenen Tür über den Neubau des Krankenhauses Höchst in der neuen interdisziplinären Notfallaufnahme.

Oberarzt Dr. Peter Ziegler informierte die Politikerin über die künftigen Arbeitsvorgänge in dieser neuen Notfallaufnahme, die nach den modernsten Erkenntnissen der Notfallmedizin eingerichtet wurde. Hier wurden die bisherige Chirurgische Eil- und Unfallambulanz und die internistische Aufnahme zusammengeführt.

Alle Meldungen über Notfallaufnahmen erreichen die Klinik von der Leitstelle der Feuerwehr über ein dafür reserviertes Telefon, das sogenannte „Rote Telefon“, in der zentralen Notaufnahme. Dieses Gespräch wird von einem Arzt entgegengenommen. Unmittelbar nach dem Eingang der Notfallmeldung wird das Notfallteam aus Chirurgen, Pflegekräften, Neurochirurgen, Radiologen, Anästhesisten und Pflegekräften der Anästhesie alarmiert. Im Schockraum (unser Foto) werden bereits Blutkonserven bereitgehalten.