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Keine Schließung von Bürgerhäusern!

8. 2. 2010  Frankfurt am Main Als „völlig indiskutabel, bürgerfeindlich und gegen die Interessen der Vereine“ bezeichnete die SPD-Kulturpolitikerin Renate Wolter-Brandecker die Vorschläge des Geschäftsführers der Saalbau GmbH Andreas Eichstedt, besonders unwirtschaftliche Häuser zu schließen. Auch wenn es notwendig sei, das Defizit der Saalbau in den kommenden Jahren weiter abzubauen, sei die Ankündigung, defizitäre Häuser schließen zu wollen, nicht hinnehmbar.

Maliaischer Volkstanz im Saalbau Foto: Wygoda

Das rege Vereinsleben in Frankfurt am Main kann nur dann weiter bestehen, wenn die Vereine auch künftig eine Möglichkeit haben, in den Bürgerhäusern günstige Räume anzumieten“, erklärte Wolter-Brandecker. Da passe es nicht zusammen, dass Eichstedt erkläre, in den Abendstunden seien die Bürgerhäuser völlig ausgelastet, aber trotzdem wolle man sie loswerden. „Bürgerhäuser sind wichtig für das soziale Zusammenleben in unserer Stadt, sie sind auch der Ort, an dem viele Migranten ihre kulturellen Feste feiern, das trägt zum sozialen Frieden bei und darf nicht aufs Spiel gesetzt werden“, forderte die SPD-Politikerin in einem Antrag der SPD-Fraktion an den Magistrat. Eine Schließung komme für die SPD-Fraktion nicht in Frage, schon vor Jahren habe man sich von einigen Häusern getrennt, das dürfe nicht noch einmal passieren, alle jetzigen Häuser würden dringend benötigt. Man müsse andere Lösungen finden, aber die dürften nicht auf dem Rücken der Bürger und der Vereine ausgetragen werden. „Das bisher vorbildlich große und dichte Netz für Vereine und private Nutzer muss weiter bestehen“, forderte Wolter-Brandecker


SPD-Fraktion im Römer fordert parlamentarische Aufklärung über Umzug des Museum Giersch vom Museumsufer in die Innenstadt

Frankfurt am Main, 21.Januar 2010 Die kulturelle Nutzung der Villa des Museums Giersch wurde bei deren Erwerb im Grundbuch festgeschrieben, daran darf sich nichts ändern“, forderte Renate Wolter-Brandecker in einer Anfrage der SPD-Fraktion an den Magistrat.

Das private Museum Giersch möchte von seinem bisherigen Standort am Mainufer in einen Neorenaissance-Palast in der Innenstadt umziehen und die jetzige Villa vermieten. „Die Vorstellung von Senator Giersch, daraus einen repräsentativen Firmensitz für ein Unternehmen zu machen, ist für die SPD-Fraktion völlig inakzeptabel“, erklärte Wolter-Brandecker, „weil die Villa damit zum Spekulationsobjekt und das Museumsufer abgewertet würde“. Bei dem Verkauf der der Villa an Carlo Giersch im Jahr 1997 für 1,5 Millionen Mark sei im Grundbuch eine kulturelle Nutzung der Liegenschaft festgeschrieben worden, weil Giersch die Villa zu einem Museum ausbauen wollte.

In ihrer Anfrage an den Magistrat will die SPD-Fraktion Aufklärung darüber, ob der Magistrat beabsichtigt, diese Dienstbarkeit aufzuheben und eine nicht-kulturelle Nutzung zuzulassen und ob der Magistrat beabsichtigt, die Villa selbst für eine kulturelle Nutzung anzumieten. Die SPD-Fraktion will  auch wissen, ob der Magistrat plant, die Villa zurückzukaufen und unter welchen Bedingungen das möglich sei. Die SPD-Politikerin erklärte, „Verhandlungen über ein Rückkauf zu der damals vereinbarten Summe von 1, 5 Millionen Mark (rund 750.000 Euro) sind eine überlegenswerte Alternative, durch die die kulturelle Nutzung festgeschrieben werden könnte.“


Zwei Schopenhauer-Denkmäler in unmittelbarer Nähe – zu welchem Sinn und Zweck?

Frankfurt am Main 17.1.20010 Als „Fehlplanung aus Unkenntnis“ bezeichnete die SPD-Stadtverordnete Renate Wolter-Brandecker die Ankündigung des Kulturdezernenten, im so genannten Schopenhauer-Herbst 2010 ein Schopenhauer-Denkmal neben dem Literaturhaus enthüllen zu wollen.

In seiner Kulturvorausschau für das Jahr 2010 hatte Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) einen Schopenhauer-Herbst angekündigt und als große Leistung die Enthüllung eines Schopenhauer-Denkmals neben dem Literaturhaus in Aussicht gestellt. Offensichtlich sei dem Kulturdezernenten nicht bekannt, dass in unmittelbarer Nähe des beabsichtigten Enthüllungs-Ortes in der Obermainanlage bereits 1885 ein Schopenhauer-Denkmal enthüllt wurde. Dies sei 1951 gestohlen, aber an seinem Todestag am 21. September 1951 vom damaligen Oberbürgermeister Walter Kolb erneut enthüllt worden.

Das Schopenhauserdenkmal in der Obermainanlage Foto: Wygoda

In einer Anfrage an den Magistrat will die SPD-Politikerin wissen, warum ein zweites Denkmal geschaffen werden solle und ob das bestehende Denkmal an seinem angestammten Ort bleibe. Die SPD-Fraktion fragt nach der Begründung für ein zweites Denkmal und will wissen, für welche anderen großen Dichter und Denker, etwa für Goethe und Schiller, ebenfalls an eine Doppelehrung gedacht sei.  Renate Wolter-Brandecker wies darauf hin, dass erst im vergangenen Jahr der Park in der Obermainanlage neu hergerichtet und das Schopenhauer-Denkmal an seinem Standort wieder besser sichtbar geworden sei. Dort gingen viele Bewohnerinnen und  Bewohner vorbei, die auch in Zukunft auf ihren Wegen nicht auf eine Begegnung mit Schopenhauer verzichten wollten.


SPD-Fraktion gratuliert dem Filmhaus Frankfurt zum 20. Geburtstag

Frankfurt am Main 11. Januar 2010 Als ein „unverzichtbarer Bestandteil für die Filmschaffenden und die Medienlandschaft in Frankfurt am Main“ wertete die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Renate Wolter-Brandecker, das Filmhaus Frankfurt aus Anlass seines 20jährigen Jubiläums.

Das Filmhaus Frankfurt in der Straße am Ostbahnhof Foto: Wygoda

Ohne das Filmhaus Frankfurt, das seinen 20. Geburtstag feiere und seit zwei Jahren im Medienzentrum in der Ostbahnhofstraße im Ostend arbeitete, wäre für viele junge Interessierte in Frankfurt der Weg in die Filmwirtschaft wesentlich beschwerlicher gewesen, sagte die SPD- Politikerin. Die Beharrlichkeit des Filmhaus-Geschäftsführers Ralph Förg habe auch den Kommunalpolitikern immer wieder gezeigt, dass Frankfurt am Main eine große Chance habe, sich in der Film- und Medienwelt zu etablieren. Es sei „ganz entschieden der kontinuierlichen und fachlich hochwertigen Arbeit des Filmhauses zu verdanken, dass in Frankfurt jährlich so viele Medienfachleute aus- und weitergebildet werden und dass den Filmschaffenden bei den über eintausend Drehgenehmigungen pro Jahr in Frankfurt die Arbeit deutlich erleichtert wurde“, lobte Wolter-Brandecker.

Es sei die richtige Entscheidung gewesen, mit dem Medienzentrum ins Ostend zu ziehen, denn hier hätten sich an der „zweiten Kulturmeile Hanauer Landstraße“ mittlerweile rund 20 Unternehmen der Filmbranche aus allen Bereichen der Produktion und der Postproduction angesiedelt. Die SPD-Politikerin Renate Wolter-Brandecker wünschte dem Filmhaus für die nächsten Jahre eine ebenso glückliche Hand wie in den vergangenen 20 Jahren.


Naxoshalle muss Kulturhalle und Spielstätte für das Theater Willy Praml bleiben!

Frankfurt am Main 26.11. 2009 „Nach jahrelangem Provisorium braucht das Theater Willy Praml  endlich einen längerfristigen Vertrag für die Spielstätte in der Naxoshalle“, forderte die  kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, Renate Wolter-Brandecker.

Seit dem Jahr 2000 spiele das Theater Willy Praml mit großen Erfolgen beim Publikum  in der Naxoshalle. Nach dem Auslaufen des Vertrages der Stadt Frankfurt am Main mit der Wisser AG zum Ende 2010 sollte die Stadt endlich mit Willy Praml einen längerfristigen Vertrag schließen, um seine Theaterarbeit für die nächsten Jahre zu sichern. „Dieser Vertrag, der eigentlich seit gut zehn Jahren längst überflüssig ist, könnte dem Theatermacher endlich Planungssicherheit und die Quasi-Hausbesetzung der vergangenen Jahre endlich beendet“, fordert die SPD-Politikerin in einem Antrag an den Magistrat.

Die SPD-Fraktion im Römer verlangt vom Magistrat auch Auskunft darüber, ob die Arbeit des Jugendladens Bornheim in der Naxoshalle ebenfalls für die Zukunft gesichert ist. Die Stadtverordnetenversammlung solle schließlich über die notwendigen „verkehrssichernden Maßnahmen“ in der Naxoshalle informiert werden und wie lange die Arbeiten voraussichtlich dauern. „Das Theater Willy Praml ist im Jahr 2008 mit einer dreijährigen Konzeptförderung  vom Fonds darstellender Künste für seine herausragende Arbeit gewürdigt worden“, erinnerte die SPD-Politikerin aus dem Ostend. Der Magistrat müsse die weiter Nutzung der Naxoshalle als Kulturhalle im Ostend endlich festschreiben und Willy Praml eine Perspektive geben“, forderte Renate Wolter-Brandecker


Bolongaropalast ohne Kultur: Oberbürgermeisterin und Kulturdezernent vernachlässigen Frankfurt-Höchst

Frankfurt am Main 19.11.2009 „Offensichtlich ist dem Magistrat und insbesondere der Dezernentin für die westlichen Stadtteile, Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU), die weitere positive Entwicklung von Höchst gleichgültig“, kritisierte die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Renate Wolter Brandecker die Weigerung des Magistrats im Bolongaropalast ein Kulturzentrum für die westlichen Stadtteile, Frankfurt und die Region einzurichten.

Der Bolongaropalast in Höchst vom Garten aus gesehen. Foto: Wygoda

„Der Umbau des Bolongaropalastes zu einem Kulturzentrum in Höchst hätte ein Leuchtturm der Kultur für Frankfurt und nicht zuletzt für die westlichen Stadtteile werden können. Ein größeres Porzellanmuseum, die Einbeziehung der Geschichtsvereine und des Neue Theaters hätten eine deutliche Aufwertung für den Stadtteil Höchst werden können“, sagte die SPD-Politikerin. Wieder einmal seine die Versprechungen der Magistrat jedoch nur leere Hülsen gewesen.

Auch für die arg gebeutelte Wirtschaft in Frankfurt-Höchst hätte ein solches Zeichen ein Signal bedeuten können, dass der Stadtteil dem Magistrat wirklich wichtig ist. „Von Walter Wallmann hätte die OB doch lernen können, wie wichtig für eine wirtschaftliche Entwicklung auch die sogenannten weichen Standortvorteile sind“, erinnerte die SPD-Stadtverordnete.

Das Porzellanmuseum sei in Höchst bislang nur unzureichend und für seine mögliche Bedeutung viel zu beengt im Kronberger Haus untergebracht. Es sei „beschämend, dass wieder einmal die Kultur in den Stadtteilen zurückstehen muss, um Highlights im Zentrum zu finanzieren“, unterstrich die SPD-Kulturpolitikerin. Wieder einmal habe die Oberbürgermeisterin zunächst großspurige Pläne für die Kultur im Bolongaropalast angekündigt, die dann wieder wie eine Seifenblase geplatzt seien.

„Und der Kulturdezernent schweigt wieder und tut so, als gehe ihn das alles nichts an“, wundert sich Renate Wolter-Brandecker. Selbstverständlich seien Kindertagesstätten eine wichtige Einrichtung für den Stadtteil, ob aber ein historisches Gebäude, das aufwändig saniert werden muss, dafür der richtige Ort sei, müsse jedoch sehr bezweifelt werden. Es sei beschämend, Kinderbetreuung gegen Kulturangebote auszuspielen.


Goethe aus dem Dunkeln anstrahlen!

Frankfurt am Main 14-10-2009 „Das Goethe-Denkmal auf dem Goetheplatz muss endlich ins richtige Licht gerückt und angestrahlt werden“, fordert die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, Renate Wolter-Brandecker.

Nach der Rückkehr des Goethe-Denkmals auf den Goetheplatz im Jahr 2007 blicke Goethe nicht mehr ins Licht, sondern stehe für alle Betrachter im Dunkeln, kritisierte die SPD-Stadtverordnete bei der Veröffentlichung eines Antrags ihrer Fraktion an den Magistrat. „Das muss dringend geändert werden“, forderte die SPD-Kulturpolitikerin. Für die zahlreichen Besucher aus allen Ländern, vor allem aus Japan und China, seien Goethehaus und Goethe-Denkmal in Frankfurt die Besuchermagneten.  Sie stellten immerhin die Hälfte aller ausländischen Besucher dar.

Wer das Denkmal bei seiner jetzigen Aufstellung fotografiere, habe immer nur die dunklen Umrisse auf seinen Fotos, das sei eine herbe Enttäuschung.

„Abends und in den Nachtstunden steht das Goethe-Denkmal völlig im Dunkeln, dabei wäre ein in seiner vollen Größe angestrahltes Denkmal ein Anziehungspunkt und würde den Platz aus seinem düsteren Ansehen befreien“, forderte die SPD-Politikerin.

Die Beleuchtung der Brücken und des Mainufers sei erfreulich, aber die Sehenswürdigkeiten der Innenstadt dürfen darüber nicht vergessen werden, hob Renate Wolter-Brandecker hervor.


Antagon TheaterAktion gehört zur Kreativszene der Stadt im öffentlichen Raum und muss erhalten bleiben!

Frankfurt am Main 9. September 2009 Die kulturpolische Sprecherin der SPD-Fraktion, Renate Wolter-Brandecker, appelliert an den Magistrat, die Antagon TheaterAktion als Institution in der kulturellen Szene Frankfurts zu erhalten. Der Verein Protagon e.V. sei unverschuldet in eine finanzielle Krise geraten, und das Konzept von Antagon TheaterAktion erfülle die zweifelhaften Kriterien für die Bezuschussung von freien Theatergruppen in Frankfurt nicht.

„Antagon ist aus Frankfurt nicht mehr wegzudenken“, davon ist Wolter-Brandecker überzeugt. Das Aktionstheater werde regelmäßig für Großevents und Straßenfeste in Frankfurt gebucht und sei über die Stadtgrenzen hinaus für seine spektakulären Arbeiten bekannt. Antagon, das sich selbst als „internationales Theater im öffentlichen Raum“ definiert, falle durch alle Bezuschussungslöcher der Stadt, das habe nichts mit Fördergerechtigkeit zu tun, erklärte Wolter-Brandecker.

Die SPD-Fraktion habe mit Blick auf die sich verändernde kulturelle Szene und die durch die Wirtschaftskrise zunehmend wegfallenden Sponsoren- und Spendengelder bereits für das laufende Haushaltsjahr entsprechende Anträge zur Neuorganisation der städtischen kulturellen Förderung gestellt. Leider seien diese durch die Koalition abgelehnt worden. „Stattdessen erfolgt nun Flickschusterei an allen Stellen, am Ende werden einzelne Institutionen und Gruppen nicht mehr aufgefangen werden können“, befürchtet die SPD-Stadtverordnete. Die SPD fordert den Magistrat auf, seine Förderpraxis endlich zu überdenken und für alle Kulturschaffende gleichermaßen geltende Richtlinien zu erarbeiten. „Kunst im öffentlichen Raum braucht eine stabile Förderung wie freie Theatergruppen, Frankfurt braucht Antagon“, betonte Wolter-Brandecker.


10 Jahre hervorragende Arbeit der Romanfabrik in der Hanauer Landstraße darf nicht in Frage gestellt werden


Frankfurt am Main 7. September 2009 „Seit zehn Jahren bietet die Romanfabrik in der Hanauer Landstraße ihre interessanten und für die ganze Stadt wichtigen Kulturveranstaltungen an, jetzt will die CDU im Ortsbeirat 4 die Förderung wegen des nicht behindertengerechtem Zugangs an dem Gebäude in Frage“, kritisierte die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Faktion im Römer, Renate Wolter-Brandecker in einer Anfrage an den Magistrat.

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Der Treppenaufgang zur Rimanfabrik. Foto: Wygoda

„Hat die CDU in den vergangenen zehn Jahren geschlafen oder war sie nie in der  Romanfabrik?“, fragt die SPD-Kulturpolitikerin. Die Ortsbeiratsmitglieder der CDU-Fraktion hätten sonst doch schon längst ihre Kritik äußern können- vielleicht wäre auch durch eine frühzeitige gemeinsame Initiative des gesamten Ortsbeirats der Mangel längst behoben worden.

Die Autorenlesungen, Chansonabende, Tango- und Salsaabende, Jazz, Klassik oder das Philosophische Café in der Romanfabrik seien doch wohl ein wichtiger Teil des Frankfurter Kulturlebens. „Der Betreiber der Romanfabrik hatte von Anfang an einen Außenaufzug von seinem Vermieter gefordert, konnte sich bei dem Eigentümer aber nicht durchsetzen“, erläuterte die Stadtverordnete aus dem Ostend. Die SPD-Fraktion im Römer will vom Magistrat wissen, ob er mit dem Eigentümer entsprechende Gespräche geführt habe und ob die Koalition im Römer vorhat, die Förderung der Romanfabrik zum 10jährigen Jubiläum einzustellen, falls es nicht zu einer Einigung über einen Außenaufzug kommt.


Das Chaos in der Bauausführung auf der Baustelle der Städtischen Bühnen muss endlich aufgeklärt werden!

Frankfurt am Main 31. August 2009 Als „nicht hinnehmbar“ kritisierte die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, Renate Wolter-Brandecker, die ständigen Zeitverzögerungen, die permanent steigenden Kosten sowie die Auseinandersetzungen zwischen der Baufirma und der Stadt in einer Anfrage an den Magistrat.

stadtische-buhnen-werlstatten-baustelle_webBaustelle der Werstätten Städtische Bühnen Foto: Wygoda

Die Dauerbaustelle „Werkstätten Städtischen Bühnen“ sei gekennzeichnet durch ein Chaos in der Planung und der Ausführung. Ständig steigende Kosten und Auseinandersetzungen zwischen der Stadt Frankfurt und den Baufirmen ließen die Werkstätten und die sonstigen Maßnahmen zu einem Fass ohne Boden werden. „Es ist höchste Zeit, dass der Magistrat die Stadtverordnetenversammlung endlich darüber informiert, warum diese zeitlichen Verzögerungen und die Kostenexplosion entstanden sind“, kritisierte die SPD-Kulturpolitikerin. Die SPD-Fraktion wolle wissen, wann endlich mit der Fertigstellung der Werkstätten der Städtischen Bühnen Projektes zu rechnen ist und welche rechtlichen Auseinandersetzungen es zwischen Stadt und Bauunternehmer gibt. Durch die Zeitverschiebungen müssten teure Ausweichräume für die Werkstätten angemietet werden, „und es ist auch mit erheblichen Auswirkungen auf den Spielplan des Schauspiels zu rechnen, wenn der Umzug der Werkstätten nicht während der Theaterferien stattfinden kann“, mahnte Wolter-Brandecker. Die Arbeit des Hochbauamtes sei leider oft ein Garant für immens steigende Baukosten und die Nichteinhaltung der zeitlichen Vorgaben.