Kultur | Presse

SPD kritisiert Eintrittspreise in den Zoo für Kinder mit Behinderung.

Frankfurt am Main 30. 10. 2013  „Bis zu einem behindertengerechten Ausbau des Zoos muss allenn Kindern, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ein Preisnachlass für den Eintritt gewährt werden, um Nachteile bei ihrem Besuch auszugleichen“, forderte die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, Dr. Renate Wolter-Brandecker.

Neuer Eingang Zoo Foto: Wygoda

„Es ist außerordentlich bedauerlich, dass der Frankfurter Zoo noch immer nicht an allen Stellen behindertengerecht umgebaut und damit für Menschen mit Behinderung erreichbar ist“, erklärte die SPD-Politikerin.  Zwar seien die eröhten Eintrittpreise durch die neuen Anlagen, die den Zoo attraktiver machen, gerechtfertigt, doch sei es aber keiensfalls zu akkzeptieren, dass Kinder, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind und früher freien Eintritt hatten, nun den normalen Eintrittspreis zahlen müssen.  Sie hätten beispielsweise keine Chance das Exotarium zu besuchen. „Die SPD-Fraktion fordert deshalb eine Korrektur der Eintrittspreise für Kinder mit Behinderungen”, unterstrich die SPD-Politikerin. Solange diese Kinder nicht alle Einrichtungen des Zoos besuchen könnetn, weil sie zim Teil nicht barrierefrei sind, so lange könne die Stdat von ihnen auch nur die Hälfte des Eintrittspreises verlangen,” hob Renate Wolter-Brandecker hevor. Das sei kein Entgegenkommen sondern eine Selbstverständlichkeit und ein Ausgleich für den Nachteil, dass diese Kinder nicht alle Einrichtungen besuchen können.Sie forderte den Magistrat auf, eine Korrektur der Eintrittspreise für Kinder im Rollstuhl vorzunehmen. Die SPD- Fraktion werdce einen enstprechenden Antrag in der Stadtverordnetenversammlung stellen, kündigte die SPD- Stadtverordente an.


Michael Quast Vertrag in Hanau mit der Fliegenden Volksbühne ist logische Folge des dilettantischen Umgangs mit Frankfurter Künstlern.

Frankfurt am Main  8. August 2013  Als „Schallende Ohrfeige für den Kulturdezernenten Felix Semmelroth (CD)) und seine Kulturpolitik“ bezeichnete die SPD-Politikerin Renate Wolter-Brandecker die Vertragsunterzeichnung von Michael Quast für die Spielzeiten 2014 und 2015 mit der Stadt Hanau.

   Abschiedesvorstellung des Theaters Liesel Christ Foto: Wygoda

 Die Vertragsunterzeichnung von Michael Quast mit Oberbürgermeister Kaminsky (SPD) in Hanau für die Fliegende Volksbühne in den Spielzeiten 2014 und 2015 im dortigen Comoedienhaus wurden von Michael Quast mit der ungewissen Zukunft für Frankfurt begründet. „Das Scheitern des Projektes Paradieshof in Sachsenhausen war ein Schlag in das Gesicht von Michael Quast. Hier wurde die lange zugesagte Spielstätte planlos vom Magistrat geopfert“, erklärte die SPD-Politikerin. Die Aussage des Hanauer Oberbürgermeisters, Hanau gewähre der Volksbühne gerne Asyl und sei ein idealer Ort für hochwertiges Volkstheater, sei ein gelungener Coup der Stadt Hanau und auch eine Bereicherung für die Kulturregion. „Es ist eine Blamage für die Stadt Frankfurt und das fehlende Durchsetzungsvermögen des Kulturdezernenten gegenüber seinem Magistratskollegen Olaf Cunitz (Grüne), dass Michael Quast nun abgeworben wurde“, kritisierte Wolter-Brandecker. Auch wenn Quast Frankfurt noch keine endgültige Absage erteilte und hoffe, in Frankfurt „berappele“ man sich noch, sei seine Unterschrift in Hanau eine deutliche Warnung. „Quast hat  für die sichere Option in Hanau gegenüber der hypothetischen in Frankfurt entschieden, um nach der Interimslösung im Cantate-Saal eine Spielstätte zu haben, das ist die logische Konsequenz des unfairen Umgangs mit ihm“, sagte die SPD-Kulturpolitikerin.


SPD kritisiert irrationale und unsinnige Sparvorschläge des Kulturdezernenten für das Jahr 2014

Frankfurt am Main 19.7.2013    „Jazz im Palmengarten und Club Voltaire dürfen nicht dem Rotstift zum Opfer fallen, unsinnige Sparvorschläge des Kulturdezernenten müssen vom Tisch!“, forderte die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Renate Wolter-Brandecker.

„Kulturdezernent Professor Semmelroth (CDU) will mit unsinnigen und undurchdachten Sparvorschlägen für das Jahr 2014 davon ablenken, dass er seine Hausaufgaben für das Jahr 2013 nicht gemacht hat“, erklärte Renate Wolter-Brandecker. Weder habe er für die  von der schwarz-grünen Mehrheit beschlossene Kürzung der Zuschüsse der Saalbau an die Vereine in Höhe von 960.000 Euro einen Beschluss im Magistrat vorgelegt noch über die pauschalen Kürzungen des Kulturetats für das Jahr 2013. Dem Kulturausschuss werde darüber jede Auskunft verweigert. Professor Semmelroth wolle offensichtlich mit lächerlichen Vorschlägen für das Jahr 2014 von den Unzulänglichkeiten seines Dezernates ablenken. „Die Traditionsveranstaltung Jazz im Palmengarten, die ein Höhepunkt des Kultursommers in Frankfurt ist, darf nicht geopfert werden“, forderte die SPD-Politikerin. Die Jazz-Stadt Frankfurt am Main biete hier einem breiten Publikum im Sommer die Chance, wunderbare Musik zu genießen, das müsse auch weiterhin so bleiben. Es gebe durchaus andere Einsparmöglichkeiten im Kulturhaushalt.

Doch darüber sei in den Haushaltsverhandlungen für das Jahr 2014 zu beraten. „Die Haushaltshoheit liegt bei der Stadtverordnetenversammlung, die SPD wird beantragen, diesen Streichungen nicht zuzustimmen und hofft auf die Zustimmung aus anderen Fraktionen“, so Wolter-Brandecker.


SPD-Fraktion übt scharfe Kritik am Verwirrspiel von CDU und Grünen zum Bockenheimer Depot.

 Frankfurt am, Main 4.6.20913    „Es werden Machtspiele zwischen der CDU, dem Kulturdezernenten Prof. Semmelroth (CDU) und den Grünen auf dem Rücken der Städtischen Bühnen und der Frankfurter Kultur ausgetragen“, erklärte  die  SPD- Stadtverordnete Dr. Renate Wolter-Brandecker.

„Die weitere Nutzung des Bockenheimer Depots für die Städtischen Bühnen ist zum öffentlichen Streitfall zwischen der CDU und ihrem Kulturdezernenten Professor Semmelroth geworden, das ist ein unfairer und dilettantischer Umgang mit einer städtischen Kulturinstitution, die bundesweit höchstes Ansehen genießt“, kritisierte Wolter-Brandecker. Während sich der Fraktionsvorsitzende der CDU und deren kulturpolitischer Sprecher für die Aufgabe des Bockenheimer Depots als Spielstätte aussprachen, will der Kulturdezernent sie unbedingt behalten.. Wenn der Kulturdezernent dem Fraktionsvorsitzenden und dem Kultursprecher bescheinige, sie würden an „Realitätsverkennung“ leiden, dann stehe die Kulturpolitik der CDU auf sehr dünnen Brettern, einen größeren

Das Bockenheimer Depot. Foto: Wygoda

Vertrauensverlust könne es kaum noch geben. „Der Kulturdezernent schwebt im luftleeren Raum, noch immer verschweigt er, wie er die vom schwarz-grünen Magistrat vorgegebenen Einsparsummen für das Jahr 2013 erbringen will. Aktive Kulturpolitik sieht anders aus!“, betonte Wolter-Brandecker. In einer Anfrage an den Magistrat fordert die SPD-Fraktion Antworten zur künftigen Nutzung des Bockenheimer Depots, zu seiner Belegung, zu vertraglichen Festlegungen für die Forsythe-Company und für welchen Zeitraum bereits Verträge für Oper und Schauspiel geschlossen wurden. Die SPD-Fraktion kritisiert ebenfalls die unklare Haltung der Grünen Fraktion. „Die Forderung, das Land Hessen möge sich an den Kosten für die Bühnen beteiligen, ist ein alter Hut und nicht mehr als ein Ablenkungsmanöver, so Wolter-Brandecker.


Frankfurt braucht ein Volkstheater – SPD-Fraktion legt in der Sitzung des heutigen Kulturausschusses Tischvorlage zum Quast-Theater vor

Frankfurt am Main 7. 3. 2013 “Frankfurt braucht auch künftig ein Volkstheater. Die Frankfurter Mundart muss einen festen Platz in unserer Stadt behalten, deshalb benötigt das Genre Volkstheater braucht eine feste Spielstätte”, unterstrich die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Dr. Renate Wolter-Brandecker.Die Pläne des schwarz-grünen Magistrates, das Theater am Paradieshof für die Fliegende Volksbühne von Michael Quast nicht zu bauen und das vom Kulturdezernenten erzwungene Ende der Ära des traditionellen Frankfurter Volkstheaters von Liesel Christ am Großen Hirschgraben zum Ende des Monats Mai  lasse Frankfurt nun bald ohne Volkstheater dastehen, unterstrich die SPD-Stadtverordnete.

Die SPD-Fraktion stehe zum Volkstheater und fordert deshalb in einem Antrag in der heutigen Kulturausschusssitzung, die Pläne, das Projekt Paradieshof zu streichen, noch einmal zu überdenken.  „Wir wollen an den Theaterplänen festhalten, die Vertreibung des Theaters aus dem Paradieshof ist nicht alliein ein Affront gegen Michael Quast, es ist auch ein schwerer Rückschlag für die Entwicklung von Sachsenhausen“, erklärte Renate Wolter-Brandecker. Planungsdezernent Cunitz (Die Grünen) dürfe die lange diskutierte städtebauliche und soziale Aufwertung des Stadtteils nicht aus den Augen verlieren, forderte die SPD-Kulturpolitikerin.

In ihrem Antrag fordert die SPD-Fraktion das Quast-Theater zu unterstützen, um an anderen Frankfurter Spielstätten seine Aufführungen durchführen zu können, bis eine eigene Spielstätte für die Fliegende Volksbühne bereitgestellt werden kann.

 


Frankfurt braucht ein Volkstheater – Antrag der SPD-Fraktion zum Theater für Michael Quast

Frankfurt am Main  8.3.2013    „Frankfurt braucht auch künftig ein Volkstheater. Die Frankfurter Mundart muss ihren festen Platz in unserer Stadt behalten, das Genre Volkstheater braucht eine feste Spielstätte”, forderte die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Dr. Renate Wolter-Brandecker bei der Veröffentlichung eines Antrags der SPD- Fraktion zu der für Michael Quast in Sachsenhausen geplanten Spielstätte.

Wird auf Betreiben des Kulturdezernenten Professor Felix Semmelroth (CFDU) geschlossen:Das Volkstheater Liesel Christ  Foto: Wygoda

Die Pläne des schwarz-grünen Magistrates, das Theater am Paradieshof für die „Fliegende Volksbühne“ von Michael Quast nicht zu bauen und mit dem von Kulturdezernenten Professor Felix Semmelroth (CDU) erzwungenen Ende des traditionellen Frankfurter „Volkstheaters Liesel Christ“ am Großen Hirschgraben Ende Mai werde  Frankfurt bald kein Volkstheater mehr haben, kritisierte die SPD-Kulturpolitikerin.

Die SPD-Fraktion stehe zum Volkstheater und fordert in einem Antrag von Magistrat auf die Pläne, das Projekt Paradieshof zu streichen, einmal zu überdenken.  „Wir wollen an den Theaterplänen festhalten, die Vertreibung des Theaters aus dem Paradieshof ist nicht allein ein Affront gegen Michael Quast, es ist vielmehr ein schwerer Rückschlag für die Entwicklung von Sachsenhausen“, unterstrich Renate Wolter-Brandecker. Planungsdezernent Olaf Cunitz (Die Grünen) dürfe die lange diskutierte und bereits vor langem begonnene städtebauliche und soziale Aufwertung des Stadtteils nicht aus den Augen verlieren.

Wird auf Beschluß des grün-schwarzen Magistrats nicht als Theater ausgebaut: Der Paradieshof in Sachsenhausen Foto: Wygoda

Die SPD-Fraktion fordert in ihrem Antrag das Quast-Theater dabei zu unterstützen, in einer anderen Frankfurter Spielstätten seine Aufführungen präsentieren  zu können bis für die „Fliegende Volksbühne“ eine eigene Spielstätte gefunden ist.


Ostend-Bewohnerinnen und –Bewohner sind entsetzt über die Schließung des Zoo-Eingangs Rhönstraße.

Frankfurt am Main 15.1. 2013   „Die ganzjährige Schließung des Zoo-Eingangs in der Rhönstraße nach dem  Umbau des Haupteingangs ist unsozial und kann nicht akzeptiert werden“, erklärten  die beiden  SPD- Stadtverordneten aus dem Ostend, Dr. Renate Wolter-Brandecker und Mike Josef.

Der geschlossene Zoo-Eingang in der Röhnstraße Foto: Wygoda

Auf dem Rücken der Ostendbewohner, vor allem vieler älterer Menschen und der Kinder werde es ausgetragen, wenn der Zoo-Eingang in der Rhönstraße ganzjährig geschlossen bliebe, warnten die SPD- Stadtverordneten Renate Wolter-Brandecker und Mike Josef. Gerade für Familien stelle der weite Weg zum Eingang am Ernst Grizmek-Platz eine unnötige und unfreundliche Erschwernis dar. Gerade für Eltern mit Kleinkindern und Kinderwagen werde der Weg ein langweiliger und quälenden Fußmarsch von rund einem Kilometer obwohl sie den Zoo über den Eingang Rhönstraße bequem und schnell erreichen könnten,

„Die Ostend-Bewohner haben für die Erhaltung dieses Eingangs Unterschriften gesammelt, demonstriert, ihren Willen im Ortsbeirat bekundet, sich als Bürgerinnen und Bürger aktiv eingebracht, alles vergeblich, sie fühlen sich übergangen“, erklärten Renate Wolter-Brandecker und Mike Josef. „Die Schließung des Eingangs Rhönstraße allein mit Personaleinsparungen zu begründen, reicht nicht aus, wenn es darum geht, dem Frankfurter Innenstadt-Zoo seine Attraktivität für die rund 900. 000 Besucher im Jahr zu erhalten“, unterstrichen die  Stadtverordneten, die auch auf die älteren Bewohner des Stadtteils und die des nahen August-Stunz-Altenhilfezentrums der Arbeiterwohlfahrt sowie auf die viele Familie verwiesen, die den Zoo mit ihren Dauerkarten besuchten.

„Es ist schlicht arrogant, wenn der Magistrat in seiner Stellungnahme an den Ortsbeirat äußert, die Schließung des Eingangs Rhönstraße führe voraussichtlich  nicht zu nennenswerten Besucherrückgängen. Offensichtlich sind, alte Menschen, die Bewohner des Stadtteils und Kinder für den Magistrat nicht wichtig, schlossen sie aus dieser Reaktion. „Der Zoo,der mitten im Stadtteil liegt ist doch ein wichtiger Erholungsort für seine Anwohner, die demnächst nicht mehr kommen werden“, hoben die Stadtverordneten hervor. Für diese Personengruppen könne keinesfalls von einer „Steigerung der Attraktivität des Zoos“ gesprochen werden, wenn die Schließung des Eingangs in der Röhnstraße bestehen bleibe. Die Millionen für den Umbau des Zoos seien „schlecht angelegt, wenn an einem bequemen Zugang für viele Besucherinnen und Besucher gespart“ werde und die Kosten für den zweiten Eingang als einziges Argument herhalten müssten, betonten die SPD-Politiker.


25 Jahre Malakademie- Schüler und Dozenten der Malakademie präsentieren ihre Arbeiten

Frankfurt am Main 07. Dezember 2012   FNP   “Kunst kann nicht gelehrt werden – der Weg zur Kunst aber kann gelehrt werden”. Dieses Zitat von Max Beckmann haben sich Claudia Klee und Günter Maniewski zum Vorbild genommen, als sie 1994 die Frankfurter Malakademie als künstlerische Leiter übernommen haben. An Kursteilnehmern jedenfalls fehlte es der Malakademie nicht, in einer Jubiläumsausstellung anlässlich des 25-jährigen Bestehens ist von heute an das vielfältige Schaffen zu bewundern.

Gegründet wurde die private Kunstschule vom Frankfurter Maler Robert Freund, der damit Beispiele aus München und Köln nach Frankfurt importierte. Die ersten Kurse wurden noch im Atelierhaus des Künstlers in Sachsenhausen abgehalten. Nach 25 Jahren können Klee und Maniewski heute darauf verweisen, dass die Malakademie fast 1 000 Schülern den Weg zur Kunst gelehrt hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Techniken ausprobieren und ihre Anwendung mit den erfahrenen Dozenten diskutieren, sich Ratschläge geben zu lassen. Das macht den großen Vorteil der Kurse in der Frankfurter Malakademie aus. Foto: Wygoda

Nach dem Umzug in die Zobelstraße 11 wurde das Angebot Zug um Zug ausgebaut. Jährlich werden fast 70 Kurse mit 450 bis 500 Teilnehmern angeboten, in denen praktisch alle Maltechniken bis hin zum Malen am Computer gelehrt und erprobt werden. Erst kürzlich wurden zudem fünf zusätzliche Räume neu angemietet, die für sechs Monate als Atelier gebucht werden können.

In seinem Beitrag für die Jubiläumsschrift hob Kulturdezernent Felíx Semmelroth (CDU) den “Verzicht auf eine elitäre Haltung ohne auf künstlerische Qualität zu verzichten” hervor. So sei in den Jahren die Malakademie “eine etablierte Institution” geworden, die Kunst im täglichen Leben verankere.

Neben den Kursen in den Ateliers werden auch Exkursionen zu wichtigen Ausstellungen mit eigenen Führungen angeboten. In den “Forumsausstellungen” in den Atelierräumen der Malakademie erhalten zwei bis drei Mal im Jahr Kursteilnehmer die Gelegenheit, eine Ausstellung für ihre Arbeiten zu kuratieren und einem immer interessierten und engagierten Publikum zu präsentieren.

2006 wurde von der Malakademie eine neue Ausstellungsreihe mit dem Titel “Künstler im Zentrum” initiiert. Zunächst stellte ein Künstler im August-Stunz-Zentrum aus. Daraus entstand die Idee, dass ein Künstler auch für 18 Monate ein Atelier in dem Senioren- und Pflegeheim beziehen könnte und so direkt in Kontakt mit den Bewohnern kommt. Die SPD-Stadtverordnete Renate Wolter-Brandecker, auf deren Vermittlung das Projekt hervorging, berichtet, dass es “eine oft schwierige Aufgabe für die Künstler sei,sich mit dem oft kritischen Blick der Senioren über ihre Kunst direkt auseinandersetzen zu müssen”. Das erfordere von beiden Seiten Toleranz und biete den Menschen eine neue Lebensqualität.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr.Renate Wolter-Brandecker bei der Jubiläumsfeier der Malakademie  Foto: Wygoda

Dass aus dieser zunächst nicht selbstverständlich erscheinenden Zusammenarbeit weitere Initiativen zwischen der Malakademie und den Institutionen das Stadtteils erwachsen, wünscht sich Claudia Klee.

Die Jubiläumsausstellung mit dem Titel “Glückliche Verbindung” mit Arbeiten sowohl der Dozenten als auch der Kursteilnehmer ist ab sofort in der Zobelstraße 11 an den Samstagen und Sonntagen bis zum 13. Januar (außer an den Feiertagen) jeweils von 16 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. (wyg)


Der Südbahnhof steht seit dem Wochenende wieder unter Volldampf

Frankfurt am Main 22.10.2012  500 meist ältere aber glückliche Augenpaare saßen am Sonntag beim ersten Musik-Frühschoppen im neu renovierten Musiklokal Südbahnhof. Sie freuten sich über Teresa Kästel mit ihrer Prestigious-Band, die ihnen die Schlager aus den 60er, 70er  und 80er Jahren spielten.

Nach sieben langen Monaten, in denen das Musiklokal im Südbahnhof feuerschutztechnisch und sicherheitstechnisch auf den aktuellen Stand gebracht wurde, stehen jetzt die Signale wieder auf „grün“. „Wir starten nach sieben langen Monaten, in denen nur die Arbeiter den bespielten”, sagte Thomas Schlegel, der Betreiber des Musiklokals.

Bei nicht so viel Sonnenschein wären sicher mehr Gäste gekommen, aber für den Start nach den Renovierungsarbeiten  sei es gut gewesen, dass der Saal nicht ganz so voll war, zeigte sich Schlegel zufrieden. Die längere Sommerpause sei für seine treuen Fans kein Grund gewesen nicht wieder zum Sonntag-Morgen-Frühschoppen zu kommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Teresa Kästel mit ihrer Prestigious-Band startete das Musiklokal Südbahnhof nach langer Umbaupause  Foto: Wygoda

Es sei „ein zäher, aber notwendiger politischer Einsatz für das Musiklokal im Südbahnhof gewesen“, sagte die kulturpolitische Sprecherin der SPD- Fraktion im Römer, Renate Wolter-Brandecker am Sonntag am Rande des Eröffnungskonzerts. Doch der Einsatz habe sich gelohnt wie jeder sehen könne, der die begeisterten Konzertbesucher  sehe.


Atelierfrankfurt ab 2013 im Ostend – Entwicklungsmöglichkeiten für Kulturschaffende auf wackeligem finanziellen Boden

Frankfurt am Main 29.08.2012 „Ein abgeschlossener Mietvertrag für fünf Jahre ohne eine  gesicherte Finanzierung des Kulturamtes der Stadt Frankfurt am Main, das ist unseriös“, erklärte die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Frankfurter Römer, Renate Wolter-Brandecker.

In dieses Gebäude im Ostend soll das Atelierfrankfurt umziehen Foto: Wygoda

Der Umzug des Atelier Frankfurt ins Ostend biete Künstlerinnen und Künstlern sicher neue und bessere Arbeitsbedingungen, das sei zu begrüße, erklärte die SPD-Kulturpolitikerin. Der Umzug werte nicjt zuletzt auch das Ostend als Kulturstandort auf, da hier seit vielen Jahren immer mehr Kultureinrichtungen und Räume für Kreative entstanden seien. Die SPD-Fraktion im Römer sehe allerdings “mit großer Sorge eine erhebliche Finanzierungslücke sowohl für die Mietkosten als auch für die bisher veranschlagten Umbaukosten in Höhe von 350.000 Euro”. Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) sei, monierte SPD- Stadtverordnete, “die Antwort schuldig geblieben, wer die Mehrkosten für das Atelierfrankfurt und die Kosten für eine geplante Probebühne für Tanz und Theater übernimmt”, das sein ungedeckte Schecks, die das gesamte Projekt unseriös erscheinen ließen.

In einer Anfrage an den Magistrat fordert die SPD-Fraktion Antworten auf das ungeklärt Finanzierungsmodell und will weiter wissen, ob andere Probebühnen dafür aufgegeben werden sollen. Selbst die Künstler seien bisher im Unklaren gelassen worden, welche neuen Mieten nach einem Umzug auf sie zukommen werden. „Auch einen Mietabschluss über den Zeitraum von fünf  Jahren halten wir bei so hohen Umbaukosten für problematisch“, erklärte die SPD-Kulturpolitikerin.