Stadtteil - Ostend | Presse

SPD Ostend wünscht allen Erstklässlern einen guten Schulbeginn und verteilt rote Pausenbrotdosen

Frankfurt am Main 17. August 2010 Heute hatten die Erstklässler ihren großen Tag. Die SPD Ostend und die Jusos Ostend haben an die frisch gebackenen Schülerinnen und Schüler der Uhlandschule und der Dahlmannschule rote Pausenbrot-Dosen und Äpfel verteilt.

Mit dieser Aktion will die SPD nicht nur Kindern und Eltern einen guten Start  für ihren neuen Lebensabschnitt wünschen, sondern auch darauf hinweisen, dass trotz knapper Kassen an den Bildungs- und Betreuungsangeboten für Kinder nicht gespart werden darf. Die Kinder brauchen ein gutes und gesundes Frühstück, damit sie die neuen Herausforderungen bestehen können.

Die SPD-Stadtverordnete Wolter-Brandecker berichtete, viele Kinder kämen ohne Frühstück und Pausenbrote in die Schule. Deshalb seien Pausenbrote, ein kostenloses Mittagsessen und eine Ganztagsbetreuung beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Schulverlauf. rw-b

Die Stadtverordnete Renate Wolter-Brandecker und die Kandidatin für den Ortsbeirat, Maria Ouzouni vor der Uhlandschule mit Erstklässlern und ihren Eltern Foto: Wolter-Brandecker


Dem Dialogmuseum muss endlich konkret geholfen werden – kurzfristiges Krisenmanagement ist nur Kosmetik

Frankfurt am Main 6-8-2010 „Brötchenverkaufen als PR-Gag für die Oberbürgermeisterin reicht nicht, um dem Frankfurter Dialogmuseum das Überleben zu sichern, da muss die Stadt konkret zeigen, dass sie an der   Institution wirklich Interesse hat“, mahnte die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Renate Wolter-Brandecker.

Einchecken zum Gang durch das Erlebnis imDunkeln. Die Kasse im Dialogmuseum Foto: Wygoda

Genau vor einem Jahr hatte das Dialogmuseum bereits die gleichen finanziellen Probleme, die damals leider nur vorübergehend gelöst worden seien, kritisierte sie. Der Brötchenverkauf der OB sei gut gemeint gewesen, aber wirtschaftlich müsste die OB eigentlich jeden Tag Brötchen verkaufen, um daraus eine solide finanzielle Basis für das Dialogmuseum zu machen. „Es ist völlig unverständlich, warum es dem Magistrat bisher nicht gelungen ist, trotz des persönlichen Einsatzes der OB eine dauerhafte Lösung zu finden. „Diese weit über Frankfurts Grenzen hinaus bekannte und anerkannte Institution hätte schon längst im Haushalt verankert werden müssen, wie es die SPD-Fraktion in Haushaltsanträgen seit drei Jahren gefordert hat“, kritisierte die SPD-Politikerin. Diese Anträge seine von der CDU und den Grünen  regelmäßig abgelehnt worden. Sie verwies darauf, dass das Museum im Dunkeln einen Auslastungsrad von 88 Prozent habe, was einen Wert darstelle, den nur wenige andere Museen ebenfalls erreichten.

„Der Magistrat  sollte endlich auch mit dem Land Verhandlungen über eine Mitfinanzierung des Dialogmuseums aufnehmen, da dies nach den Besucherzahlen eine „eindeutig landesweite und regionale Bedeutung habe, da die Besucher zu etwa    gleichen Teilen aus der Stadt und dem Umland kommen“, unterstrich Rente Wolter Brandecker.  Mit der Förderung des Museums bekämen nicht nur Schulklassen die Möglichkeit, sich von blinden Menschen im Dunkeln führen zu lassen und völlig neue Erfahrungen zu machen. Wolter-Brandecker verwies auf die hohe Zahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Behinderungen, die hier einen qualifizierten Arbeitsplatz gefunden haben und sich auf ihre Arbeit konzentrieren sollten, statt jedes Jahr um ihre Existenz kämpfen zu müssen. Man könne dem Dialogmuseum nur für seine bisherige Arbeit gratulieren, aber inzwischen seien alle Einsparmöglichkeiten ausgeschöpft. „Die Stadt Frankfurt soll endlich zu ihrer Verantwortung für dieses Aushängeschild der Stadt stehen, wie sie es vor der Eröffnung des Hauses auch zugesagt hatte“, forderte Wolter-Brandecker und kündigte eine Anfrage der SPD-Fraktion an den Magistrat an.


Führung durch den Osthafen

Frankfurt am Main 7. August 2010

Eine Führung durch den Osthafen hatte der Deutsche Werkbund angeboten. Unter der sachkundigen Leitung von Hermann Wygoda, Autor des Buches „Hafenstadt Frankfurt am Main“, wurde den rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in zwei Stunden die Historie des Osthafens ebenso aufgezeigt wie die aktuelle Situation. Da Herr Wygoda nach wie vor publizistisch über den Osthafen tätig ist, konnte er auch aus erster Hand  über die aktuellen Entwicklungen berichten und Ausblicke auf die zukünftig zu erwartenden Veränderungen und Diskussionen geben. RW-B. Foto: Wolter-Brandecker


Neue Perspektiven für die Uhlandschule dringend notwendig – Zusammenarbeit mit einem neu entstehenden Familienzentrum ermöglichen!

Frankfurt am Main  16. Juli 2010 Der Umzug der Haupt- und Realschule Innenstadt in das neu errichtete Gebäude in der Seilerstraße biete eine große Chance für die Uhlandschule, mehr Räumlichkeiten in dem ehemaligen Realschulgebäude zu erhalten, sagte die SPD-Stadtverordnete  aus dem Osten, Renate Wolter-Brandecker bei der Vorstellung eines Antrages der SPD-Fraktion im Römer. Mit den zusätzlichen Räumen könnte die Mittags- und Freizeitbetreuung der Schülerinnen und Schüler in idealer Weise zusammen mit dem Nachbarschaftszentrum Ostend und dem Internationalen Familienzentrum ausgebaut werden, hob die SPD-Politikerin hervor.

„Die bisherige schon sehr positive Zusammenarbeit zwischen der Schule und den beiden Einrichtungen könnte endlich sinnvoll ausgeweitet werden, wenn das Nachbarschaftszentrum in dem selben Gebäude Räume erhält und damit sich zu einem Familienzentrum für das Ostend weiterentwickelt würde,“ sagte Wolter-Brandecker. Sie hob hervor, dass das Nachbarschaftszentrum schon lange gefordert habe, diese Schritte gemeinsam mit der Uhlandschule in einem Gebäude gehen zu wollen, Die Stadtverordnete verwies darauf, dass gerade im Frankfurter Ostend eine besonders große Zahl Kinder in Familien mit Migrationshintergrund aufwächst, denen mit einer solchen integrierten Einrichtung ein Mittagstisch angeboten werden könnte, „was für die die Kinder im Stadtteil einen wichtiger Beitrag zur Integration und zur ‚Gesundheitsförderung bedeuten  würde“.

Die Uhlandschule im Ostend Foto: Wygoda

Die Stadt Frankfurt könnte damit auch deutlich machen, wie wichtig ihr die Unterstützung der Kinder ist, da das Land Hessen die Umwandlung der Uhlandschule in eine Gesamtschule nach wie vor ablehne.

In einer Anfrage an den Magistrat fordert die SPD-Fraktion Auskunft über geplante Sanierungsmaßnahmen in Uhlandschule und der Innenstadtschule. Die SPD will auch wissen, wie groß der Raumbedarf für die Abend- Haupt- und Realschule sein wird, die dort untergebracht werden soll. „“Für das von uns vorgeschlagene Familienzentrum werden sicher noch genügend Räume zur Verfügung, deshalb dürfe der Magistrat diese Chance nicht vergeben. forderte Renate Wolter-Brandecker. Nicht nachvollziehbar sei, dass die Schulleitung der Uhlandschule über die an ihrer Schule geplanten Veränderungen noch immer nicht informiert wurde. „Die Schulleitung der Uhlandschule braucht endlich Gewissheit darüber, wie es nach den Sommerferien weitergehen wird, darauf haben Lehrer, Schüler, Eltern und auch die kooperierenden Vereine Anspruch“, kritisierte die SPD-Stadtverordnete.  Das Schweigen des Schuldezernates zu den anstehenden Umzugs- und Sanierungsmaßnahmen sei völlig unverständlich. Und auch das Sozialdezernat könnte endlich mal zeigen, dass bloße Lippenbekenntnisse, man wolle die Weiterentwicklung von Nachbarschaftszentren zu Familienzentren, auch mal umgesetzt werden könnten“. Die bisherige Zusammenarbeit von Schul- und Sozialdezernat seien jedoch völlig unzureichend.


Spuren gegen das Vergessen- Jury wählte drei Entwürfe für die Gedenkstätte an der EZB aus.

Frankfurt am Main 2. Juni 2010   Dass die Europäische Zentralbank (EZB) mit der Großmarkthalle auch ein wichtiges Stück aus einem der dunkelsten Kapitel der Frankfurter Geschichte erworben hat, war allen Beteiligten von Anfang an klar. Deshalb wurde auch schon sehr früh Einigkeit zwischen der EZB und der Stadt Frankfurt sowie die Jüdischen Gemeinde der Stadt darüber erzielt, dass an die von dort ausgegangenen Deportationen von mehr als 10 000 Bürgern jüdischen Glaubens aus Frankfurt und der umliegenden Gemeinden in die Vernichtungslager erinnert werden soll.

Der Präsident der EZB, Jean-Calude Trichet, erinnerte an die europäische Dimension des Holocausts, daher sei es schlüssig und notwendig, dass an der Großmarkthalle, dem künftigen Standort der EZB, eine Erinnerungsstätte geschaffen werde.

Allerdings war die Auswahl aus den zunächst 139 eingereichten Arbeiten des internationalen Ideen- und Realisierungswettbewerbes nicht ganz einfach. Bereits im Juli 2009 hatte die Jury 20 Arbeiten ausgewählt, die weiterbearbeitet werden sollten.

In ihrer Sitzung konnte sich das Gremium auf keinen ersten Platz seinigen und wählte drei gleichrangige Entwürfe aus, die von ihren Urhebern noch einmal überarbeitet werden sollen. Aus ihnen wird dann der zu realisierende Entwurf gekürt werden.

Salomon Korn, vom Vorstand der Jüdischen Gemeinde verwies drauf, das diese drei Entwürfe, die die vor Ort vorgefundenen Relikte verwenden, Bestandteile, gleichsam „banale Dinge des Alltags“ seine, die damit auf die „Banalität des Bösen” verwiesen.

Mit solchen „Dingen des Alltags“, nämlich den unter der Eisenbahnbrücke verlaufenen Schienen und dem seit langem zugemauerten Stellwerk der Hafenbahn, die die Waggongs bis zu den Gleisen der Reichsbahn gefahren hat, hat das Berliner Büro Böhm/Zahiri bei seinem Entwurf gearbeitet. An den Seiten der Schienen sollen Daten zur Vernichtung der Frankfurter Juden eingraviert werden. Der Vorsitzende der Jury, der Darmstädter Architekt Nikolaus Hirsch, berichtete, dass die Jury von dem einfühlsamen Umgang mit den Relikten und dem Verzicht auf eine große Geste beeindruckt gewesen sei, die diese Arbeit ausmachten

Die Schienen und Weichen der Hafenbahn an dem früheren Stellwerk unter der Eisenbahnbrücke hat das Büro Böhm/Zahiri aus Berlin zum Denkmal an die Deportation der Juden an ihrem ursprünglichen Ort verwandt.
Foto: Böhm/Zahiri

Eine Rampe aus dem Keller der Großmarkthalle, wo die jüdischen Frankfurter auf die Transporte warten mussten, hat das Kölner Büro Katzkaiser den Keller der Großmarkthalle betont. Der Kellerraum, der nach wie vor in seinem ursprünglichen Zustand vorhanden ist, soll nach Angaben des EZB- Präsidenten künftig für Besuchergruppen zu bestimmten Zeiten zugänglich sein. Die außerhalb des EZB- Geländes liegende Erinnerungsstätte soll Tag und Nacht offen stehen.

Der Entwurf des Büros Katzkaiser aus Köln betont die Rampe aus dem Keller der früheren Großmarkthalle.
Foto: Katzkaiser

Dritter Preisträger ist das Frankfurter Büro LOOC/M. Es hat einen bräunlichen Quader aus verrostetem Stahl auf das Gleisfeld an der Großmarkthalle gestellt, das den um 90 Grad gedrehten Kellerraum symbolisiert.

Ein Quader aus verrostetem Stahl soll nach dem Entwurf des Frankfurter Büros LOOC/M den um 90 Grad gedrehten Kellerraum der Großmarkthalle symbolisieren.  Foto: LOOC/M


Erneute Absage für den Aufzug in der S-Bahn-Station Ostendstraße ist ein Schlag ins Gesicht der Bewohner und Besucher öffentlicher Einrichtungen


Frankfurt am Main 29.4.2010
„Offenbar zieht der Magistrat die Arbeitnehmer in den Banken den Bewohnern und Besuchern der öffentlichen Einrichtungen im Osten der Stadt vor“, stellte die SPD-Stadtverordnete aus dem Ostend  zu dem jüngsten Magistratsbericht über die Ablehnung eines Aufzugs an der S-Bahn-Station Ostendstraße fest.

Die Treppe in der Station Ostendstraße ist für Rollstuhlfahrer und Mütter mit Kindern nicht zu überwinden. Foto: Wygoda

Sie kündigte zugleich eine Unterschriftenaktion zahlreicher Einrichtungen aus dem Ostend an, um dem Magistrat zu zeigen, dass Bewohner des Stadtteils und Besucher der Volkshochschule, des Abendgymnasiums, der Berufsschule, des Nachbarschaftszentrums, des Internationalen Familienzentrums oder des VdK endlich den behindertengerechten Ausbau der S-Bahn-Station wollen.

Die erneute Absage des Magistrats mit der Begründung, ein Aufzug sei zu teuer, akzeptiere die Bevölkerung nicht länger. „Öffentliche Einrichtungen müssen für alle Menschen, insbesondere auch für Menschen mit Behinderungen, erreichbar sein. Ostendbewohner sind keine Bewohner zweiter Klasse. Die Treppen der besonders tief gelegenen S-Bahn-Station sind auch für Eltern mit Kindern nur schwer zu nutzen“, unterstrich die SPD-Politikerin. Es sei um so unverständlicher, dass der Magistrat in der Beantwortung einer Anfrage mitteilt, dass statt in der Ostendstraße nun in der Taunusanlage im Bankenviertel ein S-Bahn-Aufzug eingebaut werden solle. Am 2. Mai würden zahlreiche Organisationen aus dem Ostend auf dem Frühlingsfest auf dem Paul-Arnsberg-Platz mit der Unterschriftenaktion starten. „Es ist nicht mehr hinnehmbar, dass der Magistrat den Einbau eines Aufzugs in der Taunusanlage im Bankenviertel ankündigt und die Ostendbewohner wieder einmal leer ausgehen.“


Naxoshalle muss auch in Zukunft als Kulturhalle zur Verfügung stehen –kein Lebensmittelmarkt!

Frankfurt am Main 8. April 2010 „Ein Lebensmittelsupermarkt kann doch wohl nicht die Alternative für die kulturelle Nutzung der Naxoshalle sein“, kritisierte die SPD-Stadtverordnete aus dem Ostend, Renate Wolter Brandecker, erneute Überlegungen, in der denkmalgeschützten Halle statt des Theaters Willy Praml einen Supermarkt  anzusiedeln.

Mit diesen Überlegungen würde allen bisherigen Planungen, die Naxoshalle als Kulturstandort zu erhalten, eklatant widersprochen“, erklärte die SPD-Politikerin aus dem Frankfurter Ostend. Sie erinnerte daran, dass der Magistrat noch in seinem jüngsten Bericht vom Januar dieses Jahres auf eine Anfrage der FDP-Fraktion erklärt habe: „Der  Verbleib des Theaters Willy Praml… über den 31.10. 2010  wird sichergestellt“ und einen neuen Vertrag mit dem Theater in Aussicht gestellt habe.

In der Naxoshalle wurde mit den Vorbereitungen für die Sanierung begonnen Foto: Wygoda

„Wie kann bei dieser von allen Fraktionen des Stadtparlaments politisch getragenen Sachlage das Liegenschaftsamt den Plan verfolgen, die Naxoshalle von einem Investor sanieren zu lassen, um sie als Lebensmittelmarkt zu vermarkten?“, fragte Renate Wolter-Brandecker. Die SPD-Stadtverordnete verwies darauf, dass auf der gegenüberliegenden Seite der Wittelsbacher Allee bereits ein Lebensmittelmarkt bestehe, sodass auch das Argument der fehlenden Nahversorgung nicht ziehe. „Der Magistrat will durch den geplanten hochwertigen Wohnungsbau das Areal deutlich aufwerten, wozu die kulturelle Nutzung der Naxoshalle als Theaterspielstätte unabdingbar ist“, stellte die SPD-Stadtverordnete fest.

In einem Antrag an den Magistrat werde die SPD-Fraktion im Römer fordern, das Konzept der kulturellen Nutzung der Naxoshalle endlich umzusetzen und alle anderen Überlegungen einer anderweitigen Nutzung einzustellen


Bahn lässt S-Bahnstation Ostend verkommen- Stadt muss bei der Bahn AG intervenieren!

Frankfurt am Main 18.Febraur 2010 „Nach der Wahlkampfaktion mit der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU), in der sie unter reger Beteiligung der Medien persönlich zum Besen gegriffen hatte, um die S-Bahnstation Ostend zu säubern,  ist hier offensichtlich nichts mehr passiert“, kritisierte die SPD-Stadtverordnete aus dem Ostend, Dr. Renate Wolter-Brandecker  bei der Veröffentlichung einer Anfrage an den Magistrat.

Die Schmiererein an den Wänden der S-Bahnstation Ostendstraße. Foto: Wygoda

„Die Wände in der S-Bahn-Station Ostendstraße sind mit Graffiti und obszönen Sprüchen zugeschmiert, die Rolltreppen stehen häufig, Anwohner sind von diesem Zustand genervt und fordern in E-Mails und Briefen an die Politik dringend Abhilfe“, schilderte die SPD-Stadtverordnete die Situation um die S-Bahnstation Ostend. Täglich kämen weitere Graffiti dazu, die Uhren seien nicht mehr ablesbar. Unzumutbar sei es, dass die Kunden der S-Bahn permanent vor nicht funktionierenden Rolltreppen stünden und 100 Stufen überwinden müssten. Deshalb sei es vielen Anwohnern aus dem Ostend oder auch den Besuchern der Bildungszentrums Ostend unmöglich, die S-Bahn zu nutzen, da sie weder mit einem Kinderwagen noch mit dem Rollstuhl zu erreichen sei.

Renate Wolter-Brandecker erinnerte daran, dass die SPD-Fraktion seit Jahren einen Aufzug für diese S-Bahn-Station fordere, der allerdings aus Kostengründen immer abgelehnt worden sei. Sie kritisierte auch die Hinweise auf die Zugänge der S-Bahn-Station. Im Verlauf der letzten Jahre seien sie völlig verblasst. „Die Bahn hat die S-Bahnstation Ostend offenbar völlig vergessen und wird sie wohl erst wieder zur Eröffnung des neuen Sitzes der Europäischen Zentralbank herrichten“, befürchtet die Ostend-Stadtverordnete. Alle Erneuerungsmassnahmen ihrer S-Bahnstatoionen in Frankfurt habe sie grundsätzlich nur bis zur Konstabler Wache ausgeführt, das Ostend war immer außen vor. „Die Ostend-Bewohner und alle anderen Kunden der Bahn sind nicht länger bereit so lange zu warten, sie wollen jetzt eine deutliche Verbesserung der Situation“, forderte die Ostend-Politikerin. Der Magistrat müsse sich bei Bahn AG dringend um den schrecklichen Zustand kümmern, auch wenn keine Oberbürgermeister-Wahlen anstünden.


Magistrat setzt Verbleib der Frankfurt School of Finance im Ostend aufs Spiel

5. 1. 2010 Frankfurt am Main „Die Frankfurt School of Finance im Ostend sucht seit langem neue Räumlichkeiten im Ostend, der Magistrat macht Versprechungen, statt zu handeln“, kritisierte die SPD-Stadtverordnete Renate Wolter-Brandecker in einer Anfrage an den Magistrat.

Die Frankfurts School of Fianance und Management in der  Sonnemannstraße    Foto: Wygoda

Bereits vor Beginn des letzten Jahres habe es erste Gespräche zwischen der School of Finance, dem Ortsbeirat und dem Stadtschulamt gegeben, bei denen über das Grundstück der frei werdenden Gerhard-Hauptmann-Schule verhandelt worden sei. Damals hatte die Schule gegenüber der Presse angekündigt, dass eine Entscheidung zum Jahresende getroffen werde. „Es war auch angedacht worden, dass in einem möglichen Neubau auch das Nachbarschaftszentrum Ostend neue Räume erhalten könnte. Seitdem aber herrscht Stillschweigen, keiner weiß Bescheid, wie es weitergehen könnte“, sagte die SPD-Stadtverordnete.

Die Frankfurt School of Finance habe auch einen möglichen Wegzug aus Frankfurt in Betracht gezogen. „Das Desinteresse der Stadt Frankfurt am Verbleib der School of Finance im Ostend oder überhaupt in Frankfurt ist erschreckend“, unterstrich die SPD-Politikerin.  In der renommierten fiinanzwirtschaftlichen Universität werden hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Finanzsektor, einen der wichtigsten Frankfurter Wirtschaftszweige, weitergebildet, doch der Magistrat schläft“,  kritisierte die SPD-Politikerin. Der Magistrat soll der SPD-Fraktion im Römer Auskunft über den aktuellen Stand der Planungen und der Gespräche mit der Frankfurt School of Finance geben.


Naxoshalle muss Kulturhalle und Spielstätte für das Theater Willy Praml bleiben!

Frankfurt am Main 26.11. 2009 „Nach jahrelangem Provisorium braucht das Theater Willy Praml  endlich einen längerfristigen Vertrag für die Spielstätte in der Naxoshalle“, forderte die  kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, Renate Wolter-Brandecker.

Seit dem Jahr 2000 spiele das Theater Willy Praml mit großen Erfolgen beim Publikum  in der Naxoshalle. Nach dem Auslaufen des Vertrages der Stadt Frankfurt am Main mit der Wisser AG zum Ende 2010 sollte die Stadt endlich mit Willy Praml einen längerfristigen Vertrag schließen, um seine Theaterarbeit für die nächsten Jahre zu sichern. „Dieser Vertrag, der eigentlich seit gut zehn Jahren längst überflüssig ist, könnte dem Theatermacher endlich Planungssicherheit und die Quasi-Hausbesetzung der vergangenen Jahre endlich beendet“, fordert die SPD-Politikerin in einem Antrag an den Magistrat.

Die SPD-Fraktion im Römer verlangt vom Magistrat auch Auskunft darüber, ob die Arbeit des Jugendladens Bornheim in der Naxoshalle ebenfalls für die Zukunft gesichert ist. Die Stadtverordnetenversammlung solle schließlich über die notwendigen „verkehrssichernden Maßnahmen“ in der Naxoshalle informiert werden und wie lange die Arbeiten voraussichtlich dauern. „Das Theater Willy Praml ist im Jahr 2008 mit einer dreijährigen Konzeptförderung  vom Fonds darstellender Künste für seine herausragende Arbeit gewürdigt worden“, erinnerte die SPD-Politikerin aus dem Ostend. Der Magistrat müsse die weiter Nutzung der Naxoshalle als Kulturhalle im Ostend endlich festschreiben und Willy Praml eine Perspektive geben“, forderte Renate Wolter-Brandecker